Alumni-Newsletter
Juli & August 2021
Cover
Hallo Vorname, 

heute erhalten Sie offiziell die erste Ausgabe unseres neuen elektronischen Alumni-Newsletters!  

In gewohnter Weise informiert der Alumni-Newsletter in der Rubrik Hochschulnews über Neuigkeiten aus der Palucca Hochschule für Tanz Dresden und der Alumni-Arbeit. In der Rubrik Alumni-Nachrichten berichten unsere Alumni von aktuellen Projekten und Veranstaltungen. Die aktuelle Beitragsreihe "Ernährung für Tanzschaffende" finden Sie in dieser Ausgabe unter der Rubrik Gesundheitsbeitrag

Ich bedanke mich bei allen Alumni, die in dieser Newsletter-Ausgabe von ihren künstlerischen Projekten berichten! Alumni-Beiträge sind für die nächste Ausgabe des Alumni-Newsletters herzlich willkommen. Nutzen Sie hierfür gerne die Kontaktdaten in der Rubrik Alumni-Nachrichten

Feedback zu dieser neuen elektronischen Newsletter-Ausgabe kann hier gegeben werden.

Ich wünsche Ihnen eine spannende Lektüre und freue mich auf Ihr Feedback!

Herzlichst

Shalene Schmidt
Studierendenmarketing & Alumni-Koordination
Hochschulnews
© Ida Zenna

Open-Air "Palucca Sommerbühne"

19. Juni - 20. August 2021

Wir freuen uns, Sie für die "Palucca Sommerbühne" mit dem Semperoper Ballett als Gast einzuladen! Die "Palucca Sommerbühne" findet seit dem 19. Juni 2021 unter freiem Himmel auf dem Campusgelände der Palucca Hochschule für Tanz sowie in Teilen online statt. Mehr erfahren
© privat

Alumni Online-Seminar 

7. Oktober 2021 mit Dr. Anja Centeno García

Was trägt Ihren Unterricht? - Kompetenz- und Handlungsorientierung in der Tanzpädagogik
Tanzunterricht ist mehr als Technikvermittlung. TanzpädagogInnen begleiten TänzerInnen verschiedener Altersstufen auf ihrem tänzerischen und künstlerischen Weg, der oft eng mit deren Persönlichkeitsentwicklung verbunden ist. Eine gute Begleitung gibt Freiraum und Orientierung zugleich. Inwiefern die Tanzpädagogik dabei von aktuellen Ansätzen der allgemeinen Didaktik profitieren kann, soll uns im Rahmen eines Online-Seminars beschäftigen, bei dem Sie sich mit Ihren Fragen und Erfahrungen einbringen können. 

Die Teilnahme am Online-Seminar ist kostenfrei. Mehr erfahren
Alumni-Nachrichten
© Liviu Stefan
Massimo Gerardi 
Master Tanzpädagogik '19

Massimo Gerardi konzentriert sich in seinem neuen Tanz-Projekt WERT auf die Gegensätze zwischen „Haben“ / Materialismus und „Sein“ / Idealismus und stellt eine Verbindung zur Karriere eines professionellen Tänzers her. 
Besonderen Wert legt er auf die Bewegung des Körpers in Verbindung mit dem Ort der Vorstellung. Tatsächlich wird WERT nicht auf einer Theaterbühne präsentiert sondern im öffentlichen Raum. Diese ortsspezifischen Vorstellungen leisten auch einen Beitrag zur Nachhaltigkeit des Kunstgenres Tanz, da Tanz an öffentlichen Orten zu einer Kunstform wird, die dem allgemeinen Publikum zugänglich ist. Die Nähe zum Darsteller schafft Nähe zum absichtlichen wie auch zum beiläufigen ZuschauerIn. Dieser performative Ansatz zielt auch auf die Steigerung des Interesses an dieser Kunstform ab, da es dieser oft an Sichtbarkeit und Berührbarkeit mangelt. Das Projekt wird digital und live präsentiert.
Mehr erfahren

Kontakt: Webseite
© Uwe E. Nimmrichter
Helena Fernandino 
Künstlerische Meisterklasse '15

PLAY.GROUND ist ein tanzbasiertes, partizipatives, generationsübergreifendes Performanceprojekt im öffentlichen Raum in Kombination mit vorbereitenden Workshops für Kinder, Jugendliche und SeniorInnen. Direkte Begegnung ist in unserer Gesellschaft keine Selbstverständlichkeit mehr. Singularisierung und Polarisierung nehmen stetig zu. Mobilität und Digitalisierung tragen zu dieser Entwicklung bei. Durch die Corona-Pandemie wurde die körperliche Begegnung nun vollends zum Risiko für die individuelle Unversehrtheit. Diese Situation greift PLAY.GROUND auf und schafft Erfahrungsräume, die die Faszination der direkten Begegnung für Menschen aller Altersgruppen neu erfahrbar machen. Mehr erfahren

Termine: Ostritz, Di, 13.07., 14.30 Uhr, Spielplatz Ostritz, Bad Muskau | Mi, 14.07., Kita Bergpiraten

Räckelwitz, Do, 15.07. Schule Räckelwitz
Weitere Termine in Dresden folgen.

Kontakt: h.fernandino@hotmail.com 
© Kirsten Nijhof
Irina Pauls 
Tanzausbildung '71-'73

Irina Pauls, Leipziger Choreografin untersucht in ihrem aktuellen Projekt TRANSITZONE die Fragilität des menschlichen Körpers. Dabei begibt sie sich mit fünf zeitgenössischen Tänzerinnen und Tänzern auf Autobahn-Rastplätze und beobachtet die Menschen im Transit (Leipzig - A38/A4). Irina Pauls beschäftigt sich bereits seit einigen Jahren mit sich radikal wandelnden Arbeitsprozessen und deren Einfluss auf den Menschen. Auch in diesem Projekt ist dieses Thema Anlass ihrer künstlerischen Auseinandersetzung. Ziel des Projektes ist die Entstehung eines Films, dessen Botschaft so einfach wie drängend ist: Wir sind da, wir finden statt - auch in Transitzonen! 

Kontakt: InstagramWebseite
© Cornelia Widmer
Cornelia Widmer 
Diplom Choreografie '02

Cornelia Widmer bietet in diesem Sommer erneut zwei Seminare für die Butoh-Tanz-Arbeit mit Live Musik an:

Zen-Butoh: Tanz aus der Stille -
Sommerseminar am Benediktushof
Sonntag, 1.8., 18 Uhr - Mittwoch, 4.8.2021 13 Uhr  97292 Holzkirchen bei Würzburg

Butoh - Intensivwoche im Allgäu
Samstag, 28.8. - 4.9.2021
Ort: Seminarhaus FreiRaum, 88353 Kißlegg

Mehr erfahren & Kontakt
©  Julián Azcutia
Franziska Lisa Wolf 
N4/ehemals G4 '06

Franziska Lisa Wolf beginnt am 1. September 2021 ihren ‚Choreomundus - International Master in Dance Knowledge, Practice, and Heritage‘ im Rahmen des Choreomundus Konsortiums. Das Konsortium wird durch das Erasmus+ Programm der Europäischen Union gefördert und setzt sich aus vier Partnerhochschulen in Frankreich, Norwegen, Großbritannien und Ungarn zusammen. Das 2-jährige Masterstudium ist auf diese vier europäischen Standorte verteilt. Im Zusammenwirken von theoreotischer Wissensvermittlung und ethnografischer Feldarbeit, vermittelt das Masterstudium einen vielfältigen Zugang zu theoretischen, epistemologischen und methodischen Belangen des Kulturerbe Tanz. Wir gratulieren Franziska Lisa Wolf, die für das Choreomundus-Masterstudium ein Erasmus+ Stipendium erhalten hat!

Kontakt: Instagramfranziska.lisa.wolf@gmail.com
©  Isabell Ha Sy
Isabell Ha Sy 
Diplom Bühnentanz '08

Isabell Ha Sy ist aktuell in der Produktion von professionellen Musikvideos tätig. Hierfür kooperiert sie mit der Singfactory in Dresden.

„Ich habe so viel Freude daran zu performen! Singen und Tanzen sind meine größte Leidenschaft und so freue ich mich schon so sehr auf mein nächstes Musikvideo mit einem Stück aus Die Eiskönigin.“

Kontakt: Facebook, YouTube
© Urs Recher
Gaia Mentoglio 
Bachelor-Studiengang Tanz '17

Gaia Mentoglio über ihre Arbeit am Theater Basel:

„After completing my studies at the Palucca University of Dance Dresden, I joined the dance company Ballet Theater Basel under the direction of Richard Wherlock in the summer of 2018. As a result of the Covid-19 pandemic and the new situation the theater had to face, Richard Wherlock gave eight dancers of the company the opportunity to choreograph a collaborative work of a full length piece called „Gloria“ with music from Pergolesi and Vivaldi. This creation has been one of the most unique experiences for me and the choreographers as they started their creation process from home and over video calls. As we had to respect all Covid measures we also had to find new ways to work together as a group. To witness this process and the feeling of being united in the company was very special and emotional.“

Kontakt: gaiamentoglio97@gmail.com
Hier ist Platz für Ihre Nachricht!


Beiträge sind bis zum 31. Juli 2021 für die nächste Ausgabe des Alumni-Newsletters herzlich willkommen. Nutzen Sie hierfür gerne die unten aufgeführte Kontaktmöglichkeit.

Die Anzeigen Ihrer Nachricht im Alumni-Newsletter sind kostenfrei. Wir freuen uns auf Sie!

Kontakt: alumni@palucca.eu
Gesundheitsbeitrag
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Ernährung und ihr Einfluss auf Verletzungen
von Eva-Maria Kraft

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Ernährung und Verletzungen im Tanz? 

Ganz klar: Ja! Es sind mehrere Faktoren, die das Leben von Tanzschaffenden häufig prägen und gleichzeitig Verletzungen begünstigen. 

Niedriges Körpergewicht, kurze Pausen und Regenerationszeiten, ein unregelmäßiger und immer wieder wechselnder Tagesrhythmus, hoher Stresslevel, Flüssigkeitsmangel, fehlendes Ernährungswissen und eine damit einhergehende unausgewogene Ernährung.

Beleuchten wir sie im Detail:
Ein niedriger Body Mass Index (BMI = Gewicht in kg dividiert durch Größe in m²), sprich kleiner als 17 und somit starkes Untergewicht, und ein damit oft verbundener niedriger Körperfettanteil, ein gestörtes Essverhalten bis hin zu einer Essstörung oder auch eine ausbleibende oder unregelmäßige Menstruation sind auf vielen Ebenen ein Alarmzeichen, aber letztendlich auch ein Mitgrund für häufigere Verletzungen. Reduzierte Kalorienaufnahme in Kombination mit einem hohen Trainingspensum, Zyklusunregelmäßigkeiten und eine Störung der Knochengesundheit sind eng miteinander verbunden. Wird die tägliche Kalorienzufuhr eingeschränkt, fehlen über kurz oder lang wichtige Nährstoffe, wie z.B. Calcium, Vitamin D oder auch Fett, welche voneinander abhängig sind – ein Teufelskreis beginnt:

Ein geringer Körperfettanteil begünstigt einen Östrogenmangel, was sich durch eine späte erste Menstruation oder eine unregelmäßige oder ausbleibende Blutung bemerkbar macht. Ein Östrogenmangel wiederum hat einen ungünstigen Einfluss auf die Calciumaufnahme und lässt die Knochenwände dünner werden, was sich unter Tanzschaffenden in durchaus bekannten „Stressfrakturen“ zeigen kann. Verminderte Knochendichte bis hin zur Osteoporose können also schon im jungen Alter von Tänzerinnen und Tänzern ein Problem mit langwierigen Folgen sein. Zusätzlich kommt an dieser Stelle noch Vitamin D ins Spiel, das auch die Calciumaufnahme unterstützt und somit für die Knochengesundheit wichtig ist. Vitamin D-Mangel ist weit verbreitet, auch bei Tanzschaffenden, und gerade in den Wintermonaten sollte auf eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D geachtet werden. In einem bewegten Leben, wie dem von Tänzerinnen und Tänzern, sind Ausgleich, Ruhe und Erholung wichtige Kraftquellen – seien es guter Schlaf, einmal Nicht-Tanzen oder in der Natur sein. Aus Ernährungssicht ist der Schlüssel für eine gute Regeneration das Eiweiß. Nahrungseiweiß liefert wichtige Baustoffe zum Aufbau und zur Reparatur körpereigener Strukturen: Knochen und Gelenke, Enzyme und Hormone, Muskeln, Sehnen und Blut sowie das Immunsystem bestehen aus Eiweiß und verlangen entsprechenden, regelmäßigen Nachschub aus der Nahrung.

Nun verbrauchen Tanzschaffende aufgrund ihrer körperlichen Tätigkeit generell schon mehr Eiweiß und umso wichtiger ist es, bereits präventiv, aber auch besonders in Verletzungsphasen auf die Eiweißzufuhr zu achten. Sonst geht es an die körpereigenen Reserven und die Muskeln werden schwächer, die Gesundheit leidet und das Verletzungsrisiko steigt. (Tagesbedarf: Frauen 1,2-1,5 g pro kg Körpergewicht / Tag, Männer 1,5-1,8 g pro kg Körpergewicht / Tag - Bei Verletzungen und erhöhtem Regenerationsbedarf gilt der höhere Wert!)

Meist bietet der Tanzalltag ohnehin schon oft wenig Zeit zum Erholen und Regenerieren: Ein hoher Stresslevel besonders vor Premieren oder Prüfungen, wechselnde Tages- und Wochenrhythmen, zu kurze Pausen untertags und im Wochenverlauf und ganz grundsätzlich legt der Großteil der Tanzschaffenden nicht gerne faul die Beine hoch. Dennoch sollten zwei Ruhetage pro Woche eingelegt werden, an denen Massagen, warme Bäder, Duschen und Saunagänge regelmäßig an der Tagesordnung stehen, aber eben auch die Ernährung und die Versorgung mit ausreichend Eiweiß bietet hier eine gute Unterstützung. Da die Ernährungsformen Vegetarismus und Veganismus allgemein unter Tänzerinnen und Tänzern beliebt sind, und in den letzten Jahren merklich zugenommen haben, gilt hier umso mehr Aufmerksamkeit auf das Eiweiß. Durch das Weglassen von tierischen Produkten müssen pflanzliche Eiweiße umso konsequenter auf den Teller! Praktische Tipps für das richtige Timing und eine ausgewogenere Ernährung im hektischen Tanzalltag können im April-Beitrag nachgelesen werden.

Auch das Thema „Trinken“ darf, wenn es um Verletzungen geht, nicht außer Acht gelassen werden. Ausreichend Flüssigkeit verbessert die Fließeigenschaften des Blutes und entlastet somit das Herz-Kreislauf-System, fördert die Durchblutung des Gehirns und der kleinen Blutgefäße. Muskeln, Sehnen und Bänder werden bei ausreichender Flüssigkeitszufuhr also vermehrt mit Sauerstoff versorgt, was wiederum der Verletzungsgefahr vorbeugt. Auch das Binde- und Fasziengewebe profitiert von ca. 3-4 Liter Flüssigkeit pro Tag. Das Wasser zwischen den Zellen erhöht die Elastizität des Gewebes und sorgt somit für mehr Geschmeidigkeit.

Fazit: Ernährung kann zwar nicht im Akutfall Verletzungen heilen, aber präventiv können eine gute Körperwahrnehmung und eine ausgewogene Ernährung und Lebensweise viel zu einem langen und gesunden Tänzerleben beitragen.

Mehr Infos zum Thema „Trinken und Schwitzen“ gibt es im nächsten Beitrag (Ende August 2021).

Kontakt: Webseite, Webseite zum Buch (DE), Webseite zum Buch (EN) 
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Palucca Hochschule für Tanz Dresden
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Referat Strategische Hochschulentwicklung/Kommunikation
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